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Aktuelles (Stand vom 12. Dezember 2011)

 

Sei nicht verzweifelt, wenn es ums Abschiednehmen geht. Ein Lebewohl ist notwendig, ehe man sich wiedersehen kann. - Und ein Wiedersehen, sei es nach Augenblicken, sei es nach Lebzeiten, ist denen gewiss, die Freunde sind.

Richard Bach: „Illusionen“

 

Ab sofort werden alle Pilotenreisen organisiert von:

Egolf Betz : Finkenstr. 37, 31180 Giesen, Tel.: 05121-29445566, Fax: 05121-29445577, Mobil: 0160 3343080, E-mail: pilotenreisen@gmail.com

Am besten klicken Sie gleich weiter zu seiner Homepage:

www.piloTours.de

Mit Egolf Betz arbeite ich eng zusammen, und ich unterstütze ihn mit meiner 20jährigen Erfahrung von 66 geleiteten Pilotenreisen auf fast allen Erdteilen. Wenn Sie Egolf Betz nicht erreichen, dürfen Sie auch bei mir Erkundigungen einholen. Die nächsten beiden Europaflüge hoffe ich mitfliegen zu können und schließe nicht aus, dass ich auch einige Überseeflüge mitmachen werde. Wer einen Sicherheitspiloten wünscht, darf mich immer anssprechen.

 

Zu Ende ist die Pilotenreise nach

Neuseeland vom 30. 9. - 16. 10. 2011

4. Oktober:

Die 13 Teilnehmer sind mit Zwischenlandungen in Bangkok, Hongkong, Singapur oder Seoul nach insgesamt ca. 22 Linienflugstunden teilweise übermüdet in Auckland eingetroffen. Die Piloten haben sich eine Nacht ausgeschlafen und dann die einstündigen Checkflüge erfolgreich absolviert. Nun warten wir gespannt, ob die Behörden in Wellington rechtzeitig die Lizenzen schicken werden, so dass am 5. 10. der geplante Start zur ersten Etappe nach Rotorua mit 5 Flugzeugen erfolgen kann. Die flugfreien Tage nutzen alle Teilnehmer zur Erkundung der Millionenstadt Auckland, die auf 50 erloschenen Vulkanen erbaut wurde und wegen ihrer schönen Küsten und Buchten auch als "Stadt der Segler" bezeichnet wird. Für eine besondere Stimmung in Kneipen und auf den Straßen sorgen die laufenden Rugby-Weltmeisterschaften, denn Neuseeland hat Aussichten, den Titel zu holen.

7. Oktober

Der Start nach Rotorua erfolgte für 3 Flugzeuge problemlos, zwei Flugzeuge mussten von einem anderen Flugplatz nördlich Auckland starten. Da sich das Wetter verschlechterte, blieb ein Flugzeug kurz vor Rotorua in Tauranga hängen. Die Crew erreichte Rotorua kurzerhand mit einem Leihwagen. So erlebten alle am Ankunftsabend gemeinsam eine Show der Maori (Ureinwohner), deren Lebensweise und Kultur uns sehr beeindruckte.

Rotorua liegt auf dem "Ring of Fire", wo zahlreiche Vulkane aktiv sind und an vielen Stellen heiße Dämpfe aufsteigen, die intensiv nach Schwefelwasserstoff (faulen Eiern) riechen. Höhepunkt war das Gebiet von Way-o-Tapu, wo es den größten kochenden See der Welt gibt, der durch Ablagerungen in unterschiedlichen Farbtönen erstrahlt. Alle Teilnehmer waren von dieser fremdartigen Landschaft begeistert.

Von Rotorua ging es auf die südliche Insel von Neuseeland nach Kaikura. Ein besonderes Erlebnis war dabei die Umrundung von 3 Bilderbuchvulkanen südlich vom Lake Taupo, deren Krater aus der Luft gut sichtbar waren, weil die Gipfel noch eine mächtige Schneedecke trugen. Morgen soll es vor dem Start nach Queenstown eine Bootsfahrt zur Walbeobachtung geben. Darauf sind wir gespannt und hoffen auf gutes Wetter, um die "Alpen" der Südinsel genießen zu können.

10. Oktober:

Aus der Walbeobachtung wurde nichts: Starkregen, etwas über 0°, Wind 35 kts, ein Hundewetter, auch ans Fliegen nicht zu denken. Doch die Wetterberichte versprachen für den Nachmittag Besserung. Bei noch tiefhängenden Wolken erfolgte der Start um 14.00 Uhr. Nach einer Stunde Flugzeit kündigte sich die erwartete Rückseite an, und bald glänzten neben unserem Kurs nach Queenstown die schneebedeckten neuseeländischen "Alpen" bei tiefblauem Himmel im Sonnenschein. Bewunderungsäußerungen im Funk aus allen Flugzeugen, unter uns eine farbenprächtige Hügel- und Gebirgslandschaft mit zahlreichen blauen, aber auch grünen Seen.

Der nächste Tag war von gleicher Qualität. Also ging es nach einer theoretischen Einweisung mit allen 5 Flugzeugen von Queenstown zum Milford Sound, wo es eigentlich 300 Tage im Jahr regnen soll, wir aber das denkbar beste Flugwetter hatten. Eine fliegerische Herausforderung war der Landeanflug: an fast 1.500 m hohen Steilhängen musste zur Landung im engen Tal im Tiefflug eine Umkehrkurve geflogen werden. Eine zweistündige Schifffahrt vermittelte gewaltige Eindrücke von dem einmaligen Fjord.

Morgen starten wir zu Sternflügen in verschiedene Richtungen, einige planen eine Autofahrt durchs Gebirge.

11. Oktober:

Aus den geplanten Sternflügen wurde nichts. Die Wettervorhersagen legten es nahe, schnell Queenstown zu verlassen, denn unser geplanter Rückflug an der Westküste schien in den nächsten Tagen nicht möglich. Also schneller Aufbruch, wir flogen zum Tagesziel des nächsten Tages: Franz Josef Gletscher, doch für eine Tour zum Gletscher, der bis in den Regenwald hintunterreicht, blieb aus Wettergründen keine Zeit. Den Mount Cook aber, Neuseelands höchsten Berg, hatten wir einschließlich des langen Taismangletschers in 11.500 ft umrundet. Helle Begeisterung an den Steilhängen des Mount Cook entlang zu fliegen, auch wenn man kräftig durchgerüttelt wurde.

Vom Franz Josef Airfield verlagerten wir nach Christchurch. Welch ein Eindruck: die Innenstadt ist von Polizei und Militär völlig abgeriegelt. Kein Mensch darf sich in dem abgesperrten Gebiet aufhalten, weil durch das letzte Erdbeben für die meisten Häuser Einsturzgefahr besteht.

Morgen wollen wir uns, bei sicher nicht einfachen Wetterbedingungen, nach Norden vorarbeiten. Lassen wir uns überraschen.

13. Oktober:

Vor dem heutigen Start wurde eine Crew nach Deutschland abberufen. Kein Problem für den Vercharterer. Das Flugzeug konnte in Christchurch stehen bleiben und wird abgeholt.

Von Christchurch war das Vorarbeiten nach Norden nicht ganz einfach. Es gab nur 1 Möglichkeit: Steigen auf 11.500 ft über eine geschlossene Wolkendecke, dabei heftige Turbulenzen in Leewellen, prächtige Lenticularis, geordneter VFR-Abstieg blieb lange ungewiss, dann aber problemlos möglich. Landung auf dem Airstrip einer Lodge, 500 m lang, bei Rückenwind eine echte Herausforderung. Umgekehrte Landerichtung wegen eines Berges direkt an der Piste nicht möglich. Einige Flugzeuge brauchten wegen Hindernissen vor der Landebahn 3 Anflüge, um hinreichend sicher aufzusetzen. Die Lodge, mitten im Abel Tasman Nationalpark, lag wie im Paradies. Also blieben wir 2 Nächte und machten in Kleingruppen Wanderungen zwischen 3 und 6 Stunden durch die Nebelwälder mit charakteristischen Baumfarnen. Per Wassertaxi ging es zu den verschiedenen Startpunkten der Wanderung.

Heute flogen wir zum Bilderbuchvulkan Taranaki südlich von New Plymouth, bereits wieder auf der Nordinsel. Aus der Tieflandebene in Meereshöhe erhebt sich der schneebedeckte Vulkankegel bis 2.500 m. Mit Leihwagen fuhren wir bis auf eine Höhe von 1.000 m an den Vulkan heran, um dann bis an die Schneegrenze in 1.400 m Höhe heranzuwandern. Etwas Kondition war schon erforderlich, aber herrlicher Ausblick auf die Tieflandebene. Zwischen 2 Wolkenfeldern konnte der Gipfel ständig bestaunt werden.

Morgen ist mit einem Flug nach Auckland unser Neuseelandabenteuer bereits beendet. Die Wetterberichte lassen Zweifel aufkommen, ob wir das Ziel VFR erreichen können. Gut, dass sich die Wetterlagen hier schnell ändern.

16. Oktober:

Und die Wetterlage änderte sich! Nach einem gut einstündigen Flug landeten wir mit 4 Flugezeugen in Ardmore bei Auckland. Strahlende Gesichter beim Vercharterer und seinen Fluglehrern, die auf Grund der Wetterlage nicht angnommen hatten, dass wir pünktlich zurückkommen könnten. Freude auch bei allen Crews, dass wir die Wunder Neuseelands aus der Luft und vom Boden aus erleben durften.

Werner Stadtkowitz

 

Informations- und Wiedersehenstreffen

Persönliche Begegnungen sind gut, wenn man sich kennenlernen möchte, aber auch, wenn alte Kontakte bestehen bleiben sollen. Daher organisieren Egolf und ich Treffen an verschiedenen Orten, die mit dem Flugzeug erreicht werden können.

Das nächste Treffen wird stattfinden am

21. und 22. April 2012 in Speyer EDRY

Genauere Hinweise folgen noch. Wer Zeit hat, könnte mit uns einen oder zwei Tage früher anreisen.

 

Überlegungen für 2012/13:

Die Pilotenreisen kommen auf Wunsch von interessierten Piloten zustande. Die Planungen finden Sie auf der Seite von Egolf Betz. Hinweise zu den Pilotenreisen auf meiner Seite können nur noch als Orientierung dienen, wie diese Reisen ablaufen könnten.

Gegrounded? – Kein Flugschein mehr?

Kein Grund zur Resignation! Einmal wird es allen so gehen! Wenn Sie sich fit fühlen, macht das Fliegen auch als Copilot Spaß. Und in einer Gemeinschaft gleichgesinnter Flieger baut man eventuellen Ärger über den Verlust der Lizenz am besten ab. Kommen Sie mit!

aktuelles Meteosat - Satellitenbild

 

Werner Stadtkowitz - Gehrberg 79 - 45138 Essen - Tel. 0201 262729 - Fax 0201 253234
Finanzamt Essen-Süd, St.-Nr.: 112/5407/0221 - Umsatzsteuer ID-Nr.: DE 119 780 178

info@pilotenreisen.de - www.pilotenreisen.de

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